8. Spieltag gegen den VfK Südwest Berlin

Der Preußenzug rollt wieder

Am 8. Spieltag empfingen wir unsere Freunde vom VfK Südwest Berlin. In der Talentschmiede des Vereins für Körperkultur haben wir in den vergangenen zwei Jahren unseren Abwehr-Robert und unseren Power-Axel eingekauft. Wahrscheinlich aufgrund dieser Verluste haben die sympathischen Berliner bisher noch keinen Punkt in der Saison holen können. Für beide Teams war es also ein wichtiges Spiel und alle freuten sich darauf.

Unsere Gäste starteten besser in die Partie. Sie wirkten einfach souveränen in ihren Aktionen. Wir kämpften zwar um jeden Ball, aber standen uns oft selbst im Weg. Vor allem unsere Aufschläge fanden nicht den Weg ins gegnerische Feld. Und jeder kennt die alte Volleyballweisheit: „Wer den Aufschlag nicht ins Feld bringt, kann nicht breaken“. So verloren wir den Satz folgerichtig mit 19:25.

Satz zwei gestaltete sich ähnlich. Man hätte meinen können, dass Netz sei höher als normal. Auch unsere Gäste vom VfK hatten Probleme, den Aufschlag ins Feld zu bringen. Vielleicht wurde deswegen der Satz ausgeglichener, ging aber trotzdem mit 23:25 an unsere Freunde.

Nun war aber Schluss mit freundlich. Wir hatten dem VfK nun bereits den ersten Punkt der Saison beschert, und dabei sollte es bleiben. Wir bauten unser Spiel ruhiger auf und wurden konsequenter im Abschluss. Auch die Aufschlagquote verbesserte sich deutlich. Beide Teams kämpften um jeden Ball und den Zuschauern wurden gute Ballwechsel geboten. Als Folge gingen Satz drei und vier mit 25:21 und 25:19 an uns.

Leider verletze sich unser Ich-schlage-knapp-unter-der-Hallendecke-ab-Freddie bei dieser Aufholjagd am Fuß. Zum Glück ist unsere Bank mindestens so gut wie die Startaufstellung und wir warfen im Tiebreak nochmal alles rein. Aber auch unsere Freunde vom VfK hatten Blut geleckt und legten furios 12:7 vor. Das Publikum hatte in dem Spiel bereits viel gelitten, aber ließ sich in der heißen Phase nicht unterkriegen. Gemeinsam mit dem Kampfgeist der Mannschaft gelang das kleine Wunder und wir holten das Spiel mit 16:14.

Das waren zwei ganz wichtige Punkte. Natürlich hätten wir gern noch den dritten Punkt gehabt, aber diese Aufholjagd hat gezeigt, dass wir ein Spiel zu keinem Zeitpunkt aufgeben sollten. Nächste Woche brauchen wir hoffentlich keine Aufholjagd, wenn es gegen unsere weiteren Nachbarn vom TSV Spandau geht. Auch wenn Spandau für einige nicht mehr in Berlin liegt, freuen für uns auf jeden Fan vor Ort! Bis dahin eine schöne Adventzeit.